Altena. Wer sind die besten Schwimmer beim SC „Gut Naß“? Am kommenden Freitag (8. November 2019) treten um 19 Uhr während der Trainingsstunden die Aktiven des Altenaer Schwimmklubs im Dahler Hallenbad zum Wettkampf an, um in den verschiedenen Altersgruppen die Vereinsmeister zu ermitteln. Zunächst stehen die zwei Disziplinen Brust und Rücken auf dem Programm. Der nächste Termin mit den zwei weiteren Disziplinen Freistil und Schmetterling ist für den 15. November angesetzt. Schwimmer, die an einem der beiden Tage verhindert sind, können dann noch am 22. November beim sogenannten Nachholtermin antreten.

Die Schwimmer und Schwimmerinnen , die über 14 Jahre alt sind kämpfen um den „ewigen“ Wanderpokal. Diese Altersgruppe muss alle vier Disziplinen über die 100-m-Strecke absolvieren. Bei Jüngeren geht es über 50 m um den Helmut-Reinhardt-Nachwuchspokal. Auch den Senioren winkt eine Auszeichnung. Für die „Oldies“ hat Meisterschwimmerin Hannelore Röse den Seniorenpokal gestiftet. Auch die Allerjüngsten haben am kommenden Freitag die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrung zu sammeln. Sie brauchen aber nur 25 Meter zu schwimmen. ”Gut Naß” bittet alle Aktiven, zahlreich an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Die Siegerehrung und Pokalübergabe erfolgt am 30. November um 15 Uhr im Rahmen einer Feierstunde in der Burg Holtzbrinck. hl

Zu den Erfolgen in diesem Jahr konnte der SC „Gut Naß“ Altena einen weiteren anfügen: Bei den Nordrhein-Westfälischen Kurzbahn-Meisterschaften der Masters krönten die zwei Seniorenschwimmer des Altenaer Klubs, Teodora König und Götz Hübenthal,  die Saison mit vier Meistertiteln, zwei Vizemeistermeisterschaften und einer Bronzemedaille. Die Wettkämpfe der Masters  fanden am letzten Samstag und Sonntag im Hallenbad von Kamen statt. 74 Vereine hatten dazu 848 Einzel Meldungen abgegeben.

Ein erfolgreiches Duo: Teodora König und Götz Hübenthal vom SC“Gut Naß“ holten bei den NRW-Meisterschaften der Masters vier Titel

Obwohl sich Teodora König auf der langen Strecke viel wohler fühlt, zeigte sie in Kamen, dass sie auch auf der kurzen Distanz in ihrer Altersklasse 50 in NRW an der Spitze steht. Bei sechs Starts gewann sie viermal eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen. Ganz deutlich siegte sie über 200m Freistil. Auf der für sie verhältnismäßig kurzen Strecke lag sie im Ziel mit einer Zeit von 2:41,34 ganze zwölf Sekunden vor ihren Konkurrentinnen.  Zwei weitere Siege konnte König über 100m Lagen (1:23,15) und 100m Schmetterling (1:23,14) feiern.  Ihre Silbermedaillen bekam sie für ihre zweiten Plätze über 100m Brust (1:36,55), 50m Schmetterling (0:36,40) und 100m Rücken (1:24,20). Mit diesen Platzierungen war die „Gut Naß“-Schwimmerin eine der erfolgreichsten Teilnehmerinnen der gesamten Meisterschaft.

Den Erfolgen seiner Klubkameradin wollte Götz Hübenthal nicht nachstehen. Auch er kam in seiner Altersklasse 55 zu einer Gold- und einer Bronzemedaille. Dazu landete er über 100 m Brust noch auf dem vierten Platz. Mit dem ersten Platz über 100m Lagen  (seine Zeit: 1:31,11) konnte er in dieser Disziplin einen durchaus ungewöhnlichen Erfolg feiern. Dazu Hübenthal: „Mit dem Sieg über die 100-Meter-Distanz in Kamen gelang es mir  erstmalig auf allen Lagenstrecken, nämlich 400m, 200m und 100m, im Jahr 2019  die NRW-Meisterschaft  zu holen.“

Die Bronzemedaille bekam Götz Hübenthal am Wochenende  für den 3. Platz im 50-Meter-Brustschwimmen (0:43,01). Freute sich der Altenaer: „Meine Zeiten im Brustschwimmen waren besser, als bei meinem  Wettkampf in Werdohl vor wenigen Wochen.“  Über 100 Meter hatte Hübenthal im internen Duell mit seiner Klubkameradin König diesmal mit zwei Hundertstel Sekunden die Nase ganz knapp vorn.  (hl)

Halbes Team hat ganzen Erfolg. Am vergangenen Samstag starteten wegen kurzfristiger Erkrankungen nur drei der sechs gemeldeten Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Gut Nass Altena beim 65. Letmather Jugend- und Masterschwimmfest des SV Albatros in Letmathe. Die Sportler rund um das Trainergespann Gerhild de Wall und Sandra Lehr konnten mit neun Goldmedaillen und sechs neuen persönlichen Bestzeiten gute Erfolge erzielen.

Mirco Schuppener (Jg. 2009) startete erst im Juni diesen Jahres zum ersten Mal überhaupt beim Schwimmfest des SC Gut Nass Altena und konnte nun bei seinen ersten Starts außerhalb des gewohnten Beckens schon seine Zeiten verbessern. Er wurde auf 50m Rücken Vierter und auf 50m Freistil Fünfter in seinem Jahrgang.

Maili Witzel (Jg. 2003) holte mit vier Starts vier Goldmedaillen. Auf den 50m Brust blieb sie knapp unter ihrer Meldezeit, auf 50m Schmetterling, 200m Lagen und 100m Lagen gelangen ihr beachtliche Steigerungen.

Michael Groß (Jg. 2001) vergoldete sich ebenfalls den Tag. Er holte bei allen fünf Starts Gold, wobei ihm die Steigerung auf der 50m Brust Strecke gelang. Außerdem absolvierte er 50m Rücken, 50m Schmetterling, 50m Freistil
und 200m Lagen.

Am vergangenen Wochenende startete ein kleines Team, bestehend aus sechs Aktiven des SC Gut Nass Altena beim 35. Internationalen Schwimmfest in Werdohl. Wie immer eine gelungene und gut organisierte Veranstaltung, die die Aktiven aus Altena jedes Jahr gern besuchen. Mit insgesamt 15 Starts schafften es die Burgstädter dreimal eine Medaille und 3 Urkunden zu erhalten. Sechsmal konnten Schwimmer ihre persönliche Bestzeit unterbieten und sich an einer Verbesserung ihrer Leistung erfreuen.

Lia Witzel (Jg. 2005) verbesserte sich auf den 100m Rücken und erreichte Platz 4. Auch auf 50m Schmetterling konnte sie sich enorm steigern und erreichte fast 48 Sekunden schneller das Ziel, als bei ihrem letzten Versuch in dieser Disziplin. In der Jahrgangswertung kam sie damit auf Platz 13. Auf den 50m Brust blieb sie etwas über ihrer Meldezeit und erreichte Platz 12.

Maili Witzel (Jg. 2003) startete zweimal und erreichte jeweils neue Bestzeiten. Sie wurde Dritte auf 200m Freistil und Achte auf 50m Schmetterling.

Jana Lea Cappellacci (Jg.2001) war fast ein Jahr nicht mehr beim Training, da sie ein Jahr im Schüleraustausch in Ecuador gelebt hat. Deshalb freute sie sich sehr, dass sie dennoch nahe bei ihren Meldezeiten blieb und auf 200m Brust Fünfte und auf 50m Brust Siebte wurde.

Auch Melissa de Wall (Jg. 1999) startete mit einem großen Trainingsrückstand aus beruflichen Gründen und war daher mit zwei siebten Plätzen auf 50m Schmetterling und 50m Brust ebenfalls sehr zufrieden.

Michael Groß (Jg. 2001) merkte man seinen kontinuierlichen Einsatz an, denn wie schon in den vergangenen Wettkämpfen gelang es ihm auch diesmal, sich in allen Disziplinen stetig zu verbessern, auch wenn das in der Wertung der Jahrgänge 2001 und älter „nur“ für die Plätze 21 auf 50m Schmetterling und 15 auf 50m Brust reichte, so war er jeweils knapp eine Sekunde schneller als seine Meldezeit.

Götz Hübenthal (Jg. 1964) schaffte es mit 50m Brust auf den ersten Platz in der Altersklasse 55, mit 200m Brust auf den dritten Platz in der Wertung der Jahrgänge 2001 und älter, auf den vierten Platz auf 200m Lagen in der Wertung der Jahrgänge 2001 und älter und auf den 100m Brust auf Platz 10.

Kurz nach den Ferien waren die Jugendtrainerinnen zufrieden mit den Leistungen ihres kleinen Teams, welches sich nun fleißig weiter trainiert, um sich auch Ende September in Letmathe hoffentlich wieder ein wenig steigern zu können.

Altena. Während Altenas Schwimmer am Samstag im Dahler Hallenbad um die Stadtmeisterehren kämpften, fanden an den beiden Wochenendtagen im Hamm die Südwestfälischen Meisterschaften der Masters statt. Unter den 25 teilnehmenden Vereinen befand sich auch der SC „Gut Naß“. Allerdings nur mit einer Teilnehmerin, Teodora König. König absolvierrte an den beiden Wettkampftagen sechs Starts. Dabei wurde sie in der Altersklasse 50 (AK 50) viermal Südwestfälische Meisterin und zweimal Vizemeisterin.

Ihre vier Titel holte die „Gut Naß“-Schwimmerin über 100m Freistil in der Zeit von 1:17,57, 100m Rücken (1:25,63), 100m Brust (1:37,64) und 100m Schmetterling (1:24,56). Während Teodora König über diese vier Disziplinen ihre Konkurrenz beherrschte, musste sie sich auf der kurzen 50-Meter-Schmetterlingsstrecke und im 100-Meter-Lagenschwimmen geschlagen geben. Dennoch zeigte sie mit ihren geschwommenen Zeiten erneut ihre große Klasse in der AK 50.

Die Südwestfälischen Meisterschaften der Masters waren einst Titelkämpfe, an der eine größere Mannschaft des SC „Gut Naß“ teilnahm und immer zu guten Erfolgen kam. Durch altersbedingten Abgang und durch Wechsel des Startrechts von Schwimmern zu Nachbarvereinen, ist das Altenaer Team derzeit bis auf eine Aktive zusammengeschrumpft. Dazu die Vereinsführung des Klubs: „Wir sind froh, dass wir nun Teodora König in unserer Mitte haben, die unseren Verein auf dieser Ebene mit großem Erfolg vertritt.“ (hl)

Altena Es war wahrlich kein Wetter zum Baden an jenem Samstag in der ersten Augusthälfte in Glückburg an der Ostsee. Und so waren es auch nur hartgesottene Wettkampfschwimmerinnen und -schwimmer, die sich bei einer kräftigen Brise und hohem Wellengang ins Wasser stürzten, um die Flensburger Förde zu überqueren. Unter den 400 Männer und Frauen, die sich am 22. Förde-Crossing der DLRG Glücksburg beteiligten, befand sich auch Teodora König. Wieder einmal war der Wettkampf der „Gut Naß“-Scwimmerin von Erfolg gekrönt: Unter der 45 Teilnehmerinnen ihrer Altersklasse (AK 50) belegte sie in der Zeit von 53:17 Minuten den 2. Platz und den 14. Rang im Gesamtklassement aller 160 Teilnehmerinnen.

Bei Wind und Wellen durch die Flensburger Förde: Teodora König von SC „Gut Naß“ wurde Zweite

Gestartet wurde das Feld im dänischen Sønderhav. Ziel war Glücksburg. An dieser Stelle ist die Flensburger Förde 3,3 Kilometer breit. Alle 400 Teilnehmer/innen sprangen gleichzeitig vom Strand in das Meer. Die Schwimmerin des SC „Gut Naß“ konnte sich schon bald mit einer Spitzengruppe von der Masse absetzten und ihr gewohntes Tempo herunterschwimmen. Da auch schlechte Sichtverhältnisse herrschten, gaben Beiboote der DLRG die Richtung zum Ziel an.

Nur eine Woche später schwamm die Altenaerin  die gleiche Strecke im Unterbacher See in Düsseldorf. Hier wurde König in ihrer Altersklasse in der Zeit von 50 Minuten und 28 Sekunden Erste, was in der offenen Klasse diesmal den 6. Platz bedeutete. In Düddeldorf war das Wetter keinesfalls besser, als zuvor an der Ostsee. Doch auch der heftige Regen konnte Teodora König nicht beeindrucken: „ Egal wie die Wetter- und Wasserbedingungen sind, es ist immer wieder ein Erlebnis, in offene Gewässer zu springen.“ (hl)

Ergebnis Förde-Crossing

Weiblich AK 50

  1. Depken Dr. Ulrike 1964 GER-NIE 00:52:18
  2. König, Teodora 1966 (14 Gesamtwertung) GER-NRW Gut Nass Altena 00:53:17
  3. Tack, Andrea 1966 (15. Gesamtwertung) GER-SH TSV Bargteheide

Nun ist Teodora König auch Hessische Meisterin. Bei bei den Freiwassermeisterschaften am letzten Wochenende siegte die Aktive des SC „Gut Naß“ in der AK 50 über die Strecke von 2500m Freistil über ihre Konkurrenz. Die Wettkämpfe wurden im See „Freigericht West“ in Großkrotzenburg ausgetragen. 50 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet waren am Start. Mit Dolphins Düsseldorf, SF Unna und „Gut Naß“ Altena beteiligten sich aus NRW drei Mannschaften.

Teodora König traf in ihrer Altersklasse auf mehr als zehn Konkurrentinnen. Eine von ihnen startete – welche Überraschung für beide Schwimmerinnen – ebenfalls für den SC „Gut Naß“ Altena. Es war Susanne Dammnann aus Wiesbaden. Die ehemalige Altenaerin Susanne Dammann gehörte bis Ende der 70er Jahre zur Wettkampfmannschaft des SC „Gut Naß“. Vor vielen Jahren nach Wiesbaden verzogen, möchte sie im Seniorenalter den Wettkampfsport wieder aufnehmen und für ihren alten Klub „Gut Naß“ starten. Die Hessischen Meisterschaften waren ihr erster Wettkampf.

So kam es zum Zusammentreffen der beiden „Altenaerinnen“ in Großkrotzenburg am Main. Während Teodora König zu den internationalen Spitzenschwimmerinnen in ihrer Altersklasse gehört, hat Susanne Dammann nach Jahrzehnte langer Pause erst wieder den Wettkampfsport aufgenommen. Immerhin kam sie schon unter die ersten Zehn.

Wie so oft war Teodora König der Sieg nicht zu nehmen. Sie durchpflügte das Wasser im Freigericht-See in der Klassezeit von 38:22,85 und wurde Hessische Meistern der Masters. (hl)

Altena. Wo auf der Regattabahn des Frühlinger Sees bei Köln sonst nur schnelle Boote über das Wasser flitzen, kämpften jetzt Schwimmsportler um Sieg und Niederlage. Der Schwimmbezirk Mittelrhein hatte zu seinen Meisterschaften im freien Wasser eingeladen. Unter den 288 Schwimmerinnen und Schwimmern aus vielen Teilen Deutschlands befand sich auch Teodora König vom SC „Gut Naß Altena“ . Und die auf die lange Strecke spezialisierte Schwimmerin aus der Burgstadt gewann in der AK 50 prompt drei Titel.

Am ersten Wettkampftag startete König über 500 Meter und 2,5 Kilometer. Über die kürzere Strecke siegte sie in der Zeit von 6:19,00 Minuten. Auf der zweieinhalb Kilometer langen Distanz schlug sie nach 40 Minuten und 19 Sekunden an.
Die dritte Goldmedaille erhielt sie dann noch für ihren Sieg auf der Fünf-Kilometer-Strecke, wo sie nach der hervorragenden Zeit von 1 Stunde und 34 Minuten im Ziel anschlug.

Wer im Freiwasser schwimmt, der muss auch immer mit niedrigen Wassertemperaturen rechnen. „Das war diesmal ganz anders,“ freute sich die Schwimmerin des SC „Gut Naß“, „das Wasser war optimale 22 Grad warm.“ Das heiße Wetter der vorangegangenen Tage hatte die Temperatur im See erheblich ansteigen lassen. „Allerdings“, so ergänzte Teodora König ihre Aussage, „war die Außentemperatur erheblich gesunken. Es war unangenehm kalt.“ (hl)

Altena. Mit einem Sieg über 200m Lagen konnte Götz Hübenthal bei seinem letzten Wettkampf einen schönen Erfolg feiern. Er gewann die Goldmedaille beim  Wettbwerb um den Kruppsee Cup des Schwimmvereins Duisburg-Rheinhausen in der offenen Klasse in der Zeit von 3:35.20. Zweiter wurde der um 25 Jahre jüngere Florian Kalytta (Hülser SV).

Götz Hübenthal vom SC „Gut Naß“ Altena (rechts)siegte beim Wettbewerb um den Kruppsee Cup in der offenen Klasse über 200m Lagen. Daneben der Zweitplatzierte, der um 25 Jahre jüngere Florian Kalytta vom Hülser SV

Das blieb aber nicht der einzige Erfolg von Götz Hübenthal. Über 100m Brust holte er sich noch als seine zweitbeste Leistung die Bronzemedaille. Seine Zeit: 1:40,83. Auf der kurzen Bruststrecke landete er auf Platz fünf. Für den „Gut Naß“-Schwimmer war es die zweite Teilnahme an diesem seit elf Jahren ausgetragenen Wettbewerb in der Metropole am Rande des Ruhrgebiets.

An der Schwimmveranstaltung um den 11. Kruppsee Cup beteiligten sich in diesem Jahr 15 Vereine mit 860 Starts. Den Cup gewann die SG Niederrhein. Die Wettkämpfe wurden auf der 50-Meter-Bahn des Freibades Kruppsee ausgetragen. Wiederum herrschten tropische Temperaturen. Da der Badbetreiber SV Rheinhausen die Anlage für den öffentlichen Betrieb nicht schließen wollte, mussten sich die Sportler das Becken mit den Badegästen teilen. „Das waren für uns keine leichten Bedingungen,“ so Hübenthal nach dem Wettkampf. Für den Altenaer war es der letzte Wettkampf auf der langen Bahn in diesem Jahr. Nun ist es einmal Pause. Seinen nächsten Start bestreitet er erst wieder am 7. und 8. September beim Internationalen Schwimmfest in Werdohl. (hl)

Drei Titel für Gut Naß

Gegen eine starke Konkurrenz aus 61 Vereinen mussten Teodora König und Götz Hübenthal vom SC „Gut Naß“ Altena bei den NRW-Masters in Kamen antreten. Dennoch konnten die beiden Seniorenschwimmer/innen des Klubs aus der Burg drei Meistertitel und zwei Vizemeisterschaften erringen.

Teodora König und Götz Hübenthal holten bei den Nordrhein-Westfälischen Masters in Kamen drei Meistertitel

Teodora König ging viermal in der AK 50 an den Start. Sie siegte über 100m Schmetterling und 200m Lagen in der beachtlichen Zeit von 1:33,28 bzw. 3:12,65. NRW-Vizemeisterin wurde sie dann noch über 50m Schmetterling (0:36,78)und 200m Freistil(2:50,63).

Auch Götz Hübenthal konnte einen der begehrten Mastertitel des Nordrhein-Westfälischen Schwimmverbands (Schwimmverband NRW) erringen. Seine Stärke zeigte er einmal mehr in der Ausgeglichenheit aller Schwimmlagen (Schmetterling, Rücken, Brust, Kraul). Und so wurde er in seiner Altersklasse 55 (AK 55) im 200-m-Lagenschwimmen in der Zeit von 3:30,55 NRW-Meister. Damit war Hübenthal um fast sechs Sekunden schneller, als noch vor zwei Wochen über die gleiche Strecke beim Jahrgangsschwimmen des SC „Gut Naß“ im Dahler Freibad. Er trägt zudem auch über 400m Lagen den NRW-Masterstitel.

Mit Platz vier und sechs beendete er den Wettkampf über 100m Brust bzw. 50m Brust und landete damit noch auf zwei Urkundenplätzen. Mit der Zeit von 1:39,31 über 100m Brust konnte sich Hübenthal auch über diese Strecke um drei Sekunden gegenüber des Wettkampfes in Dahle verbessern.

Lag es an den tropischen Temperaturen, dass beide „Gut Naß“-Schwimmer zu den guten Ergebnissen kamen. Wohl nicht, denn Hübenthal wie König meinten übereinstimmend: „Es war wirklich brutal heiß in Kamen und eine wahre Hitzeschlacht für alle.“ Schließlich sei es etwas anderes, bei solchen Temperaturen einen harten Wettkampf zu bestreiten oder ins Freibad zu gehen, um sich nur zu erfrischen. (hl)