SC Gut Nass Altena erfolgreich beim 64. Letmather Jugend- und Mastersschwimmfest. Vier Schwimmer, 12 Starts, 8 Medaillen und 7 neue persönliche Bestzeiten.

Mit diesem Ergebnis kehrten die Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Burgstadt vom 64. Letmather Jugend- und Mastersschwimmfest des SV Albatros Letmathe 96 e.V. zurück. Die Jugendtrainerinnen Sandra Lehr und Gerhild de Wall freuten sich gemeinsam mit ihren Schützlingen über deren erfolgreiches Abschneiden beim Wettkampf des Nachbarvereins. Nun stehen zunächst einmal die Herbstferien an, bevor es dann im November mit den vereinsinternen Meisterschaften weitergeht.

Die Leistungen der Jugendlichen im Einzelnen: Lia Witzel (Jg. 2005), erzielte bei ihren drei Starts jeweils neue Bestzeiten in den Disziplinen 100m Lagen, 50m Freistil und 50m Brust.

Während sie auf 100m Lagen und 50m Brust Platz vier erzielte, wurde sie auf den 50m Freistil Achte. Maili Witzel (Jg. 2003) wurde auf den 50m Freistil Vierte, erzielte auf den 100m Lagen Bronze und Silber auf 50m Brust. Melissa de Wall (Jg. 1999) konnte mit einem Sieg auf den 100m Lagen ihre Zeit ein wenig verbessern und holte jeweils Bronze auf den 50m Freistil und 50m Brust. Michael Groß (Jg. 2001) gewann auf ganzer Linie. Er wurde jeweils Erster auf 100m Lagen 50m Brust und 50m Freistil, wobei er auf den 100m Lagen seine Meldezeit unterbieten konnte.

Ein toller Erfolg für heimische Schwimmsportler bei den Nordrhein-Westfälischen Kurzbahn-Meisterschaften der Masters: Sechs Aktive des TuS Neuenrade und SC „Gut Naß“ Altena errangen am Wochenende in Gladbeck-Recklinghausen drei Meistertitel und eine Bronzemedaille. Dazu kamen die Wettkämpfer in den Einzelwettbewerben noch auf sieben Urkundenplätze (Rang drei bis Rang sechs). Dieser Erfolg war möglich, weil die Seniorenschwimmer aus der Hönnestadt mit dem SC „Gut Naß“ Altena eine gemeinsame Mannschaft stellten, indem die Schwimmer aus der Burgstadt ihr Zweitstartrecht in Anspruch nahmen. Da der TuS das Gros der Teilnehmer stellte, gingen alle Schwimmer bei diesen Meisterschaften unter dem Namen des Turn- und Sportverein aus Neuenrade in die Rennen.

Insgesamt waren bei den Nordrhein-Westfälischen Masters 75 Vereine mit 914 Meldungen vertreten. Allein 55 Staffeln bewarben sich um einen der Meistertitel. Und gerade einen solchen Titel konnten die Senioren vom TuS Neuenrade und „Gut Naß“ Altena heim ins Sauerland bringen: Für Andre Zahn, Götz Heinrich Hübenthal, Martin Goebel und Klaus Stroebel gab es in der 4×50-m-Freistilstaffel im Gesamtalter von 240 bis 279 Jahren eine der begehrten Goldmedaillen. Die Staffel erzielte eine Zeit von 2:17,08 Min. Nur acht Zehntelsekunden später schlug der Zweitplazierte die Ahlener SG an. Im Staffelwettbewerb kam das heimische Team im 4×50-m-Lagenschwimmen (Altersklasse 200 bis 239 Jahre) auch noch zu einer Bronzemedaille. Staffelteilnehmer waren Daniel Zenker, Götz Heinrich Hübenthal, Andre Zahn und Martin Goebel. Ihre Zeit: 2:25,62 Minuten.

Zu den schönsten Erfolgen in den Einzelwettkämpfen kam einmal mehr Klaus Stroebel. Er war einer der ältesten Teilnehmer der Veranstaltung. Nach seinen vier Titeln bei den Südwestfälischen Masters konnte er nun auch bei zwei Starts in Gladbeck in der Altersklasse (AK) 80 zwei Siege einfahren. Stroebel gewann über 50 m Freistil (0:42,23) und 100 m Lagen (1:5745), wobei er sich im Lagenschwimmen um sieben Sekunden gegenüber seines letzten Wettkampfs verbesserte.
Das größte Pensum bei den NRW-Masters leistete Götz Heinrich Hübenthal mit sechs Starts und einer Gesamtstrecke von 450 Metern. Neben dem Sieg in der Freistil- und dem dritten Platz in der Lagenstaffel, waren drei sechste Ränge in den Einzelwettkämpfen seine besten Plazierungen. Er erhielt seine Urkunden für 50 m Brust (0:41,69) , 100 m Brust (1:32,96) und 100 m Schmetterling (1:37,65). Damit verabschiedete sich Hübenthal aus der AK 50. In nächsten Jahr steigt er in die AK 55 auf. Mit zwei vierten Plätzen (50 m Brust 0:46,21 und 50 m Schmetterling 0:40,61) zeichnete sich Lutz Boelter ( AK 65) in Gladbeck aus.

Im 50-m-Freistil-Sprint kam Andre Zahn (AK 45) ebenfalls auf Rang vier (0:28,25). Wie schnell seine Altersgenossen noch sind, musste er auch über die 100-m-Strecke erfahren. Sein Ergebnis war in der Zeit von 1:05,25 Min. ein fünfter Platz. Der Sieger schwamm die Strecke unter einer Minute. Schließlich wäre neben seinen Staffelerfolgen im Einzel noch Martin Goebel (AK 55) mit einem achten Platz über 50 m Freistil (0:33,71) zu nennen. (hl)

Südwestfälische Masters 2018

Gemessen an der Zahl der Meistertitel, waren es am Wochenende in Kamen die erfolgreichsten Wettkämpfe auf südwestfälischer Ebene für das Seniorenteam des SC „Gut Naß“  seit Bestehen der Masterswettbewerbe. Erstaunlich zudem, dass die elf Titel von nur vier Schwimmerinnen und Schwimmern des Altenaer Teams erreicht worden sind. Klaus Stroebel (AK 80) und Teodora König (AK 50) waren mit je vier Siegen die erfolgreichsten Teilnehmer. Sofia König kam zu zwei und Lutz Boelter zu einer Goldmedaille. Ergänzt wurden die überaus guten Ergebnisse noch durch acht zweite und einem dritten Platz.

Nach wie vor gehört Klaus Stroebel in seiner Altersklasse 80 zu den besten Schwimmern im Westdeutschen und Deutschen Schwimmverband. So war es auch kein Wunder, dass er am letzten Sonntag im Bezirk Südwestfalen bei allen Wettbewerben, bei denen er an den Start ging, einen Sieg einfuhr. Er wurde Südwestfälischer Meister der Masters  jeweils über 50 m Brust, Freistil und  Schmetterling sowie 100 m Lagen. Mit vier Goldmedaillen und vier Silbermedaillen krönte auch Teodora König in der AK 50 ihren ersten Einsatz für den SC „Gut Naß“ bei Bezirksmeisterschaften der Masters. Die sonst über die lange Distanz startende König zeigte sich auch der kurzen Strecke in sehr guter Form. Mit acht Starts und einem Staffeleinsatz leistete sie zudem das größte Pensum aller Teilnehmer bei diesen Meisterschaften. Zu ihren Siegen kam Teodora König über 50 m und 100 m Rücken wie 100 m Freistil und Brust. Vizemeisterin wurde sie über jeweils 50 m Schmetterling und Freistil und 100 m Schmetterling wie 100 m Lagen.

Sofia König (AK 30) fühlt sich in der Regel ebenfalls auf der langen Strecke wohler. In Kamen stand sie jedoch auch erstmals im Sprint für ihren neuen Verein „Gut Naß“ Altena auf der höchsten Stufe des Treppchens. Sie holte Gold über 50 m Rücken und 100 m Brust. Außerdem errang sie noch zweimal Silber (50 m Freistil, 100 m Rücken) und einmal Bronze (100 m Freistil). Schließlich konnte auch Lutz Boelter wieder einen Sieg feiern. Er wurde Südwestfälischer Meister der Masters in der Altersklasse 65 im 50-m-Schmetterlingsschwimmen. Zweiter wurde er noch über 50 m Brust.

So sehr sich das „Gut Naß“-Quartett auch über seine guten Leistungen in den Einzelwettbewerben freute, so sehr waren die vier Schwimmer stolz darauf, wieder eine Staffel für den Altenaer Schwimmclub stellen zu können. Nachdem die Männer viele Jahre vorn mitschwimmen konnten, ging am letzten Sonntag in Kamen erstmals eine Mixstaffel (je zwei Frauen und zwei Männer) an den Start. Die Altenaer wurden in der Altersklasse 160+ nach Waspo Herringen Südwestfälischer Vizemeister, wobei die „Gut Naß“-Mannschaft mit ihrem Gesamtalter um 50 Jahre älter war als der Sieger. (hl)

Heißersehnte Medaillen aus eiskaltem Wasser gefischt. Anders als erhofft, war das Wasser bei den Internationalen NRW Freiwassermeisterschaften und Südwestfälischen Meisterschaften in Haltern am See fast genau so kalt wie im letzten Jahr. Nach dem warmen Sommer hatten die Sportler doch auf etwas wärmeres Wasser gehofft. Trotzdem kann sich das kleine Team aus Altena über reichlich Medaillen freuen. Insgesamt zehnmal Gold und viermal Silber brachte das SC Gut Nass Altena – Team in die Burgstadt zurück.

Michael Groß (Jg. 2001) startete auf den 500m Freistil und erreichte sowohl in der NRW Wertung als auch in der Südwestfalenwertung Platz Zwei und damit zweimal Silber.

Melissa Martine de Wall (Jg.1999) absolvierte ebenfalls die 500m Freistil und wurde in der Juniorenwertung ebenfalls Zweite sowohl in der NRW als auch in der Südwestfalenwertung. Damit konnte auch sie zwei silberne Medaillen einstecken.

Sandra Lehr (AK 40) wurde, obwohl sie durch ihre Trainertätigkeit im Vorfeld nicht für diesen Wettkampf trainieren konnte, auf den 500m Freistil Altersklassenmeisterin und erzielte damit in der NRW und der Südwestfalenwertung jeweils Gold. Dieser Erfolg machte ihre Schützlinge besonders stolz auf ihre Trainerin.

Sofia König (AK 30) stand dem in nichts nach und erhielt ebenfalls zweimal Gold auf der 500m Freistil Strecke.

Die meisten Kilometer absolvierte jedoch ihre Mutter, Teodora König (AK 50). Sie erreichte sowohl in der NRW- Wertung als auch in der Südwestfalenwertung Gold auf 500m Freistil, auf 2500m Freistil und sogar mit einer neuen persönlichen Bestzeit auch auf den 5000m Freistil.

Kaum haben die Schwimmer sich ein wenig aufgewärmt, da beginnen schon die Vorbereitungen auf die Stadtmeisterschaften, die in diesem Jahr am kommenden Samstag in Altena vom SC Gut Nass Altena ausgerichtet werden. Dann stehen die 50m Strecken für alle Burgstädter und Mitglieder der Altenaer Vereine auf dem Programm.

Leider konnten nur drei Schwimmer für den SC Gut Nass Altena bei dem beliebten Internationalen Schwimmfest des SV 08 Werdohl an den Start gehen. Eine kurzfristige Erkrankung und ein Todesfall in einer Familie dezimierten das Team, welches jedes Jahr gern am gut organisierten Wettbewerb des Nachbarvereins teilnimmt.

Bei insgesamt 10 Starts wurde ein Platz auf dem Treppchen und zwei neue Bestzeiten der jüngsten Schwimmerin erreicht.

  • Götz Hübenthal (Jg. 1964) startete auf 50m (Platz 2), 100m (Platz 25) und 200m Brust (Platz 13)und absolvierte auch die 200m Lagen (Platz 10). Somit erreichte er den einzigen Platz auf dem Siegertreppchen für den SC Gut Nass Altena.
  • Michael Groß (Jg. 2001) war nach den Ferien noch nicht in Topform. Er startete auf 200m Brust (Platz 7), 50m Schmetterling (Platz 15), 200m Freistil (Platz 10) und 50m Brust (Platz 12). Dabei blieb er etwas hinter seinen Meldezeiten zurück.
  • Lia Witzel (Jg. 2005) erzielte bei ihren beiden Starts auf 200m Brust und 50m Brust jeweils eine neue persönliche Bestzeit. Fast 5 Sekunden schneller als gemeldet erreichte sie auf den 200m Platz 9 und fast 2 Sekunden schneller auf den 50m Platz 15.

Schon am kommenden Wochenende geht es für die Wettkampfmannschaft weiter, dann stehen die langen Strecken im Freiwasser in Haltern am See auf dem Programm. In diesem Jahr rechnen die Schwimmer nach einem warmen Sommer mit deutlich wärmerem Wasser. Sie können sich noch gut an das sehr kalte Wasser im vergangenen Jahr erinnern und hoffen nun mit wärmeren Muskeln vielleicht noch ein wenig besser abschneiden zu können, als 2017. Wie immer wird unter der Anleitung von Gerhild de Wall und Sandra Lehr weiterhin fleißig dafür trainiert.

Der SC „Gut Naß“ hat Verstärkung für seine Seniorenmannschaft bekommen. Teodora König und ihre Tochter Sofia haben sich entschlossen, künftig für den Altenaer Schwimmclub zu starten. Ihren ersten Wettkampf haben beide bereits mit großem Erfolg für die Burgstadt erzielt: Am vergangenen Samstag und Sonntag startete das Mutter-Tochter-Gespann bei den 16. Internationalen Mittelrhein-Meisterschaften im Freiwasserschwimmen. Teodora und Sofia errangen in ihren Altersklassen insgesamt vier Meistertitel, wobei die ältere der Königs dreimal Gold und Tochter Sofia einmal Gold erzielte. Die Meisterschaften fanden im Fühlinger See bei Köln statt. Ausrichter war der TPSK Köln. Neben dem SC „Gut Naß“ hatten 50 weitere Vereine aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Bayern zu diesen Meisterschaften gemeldet.

Zu Beginn der Veranstaltung starteten Mutter und Tochter in der sonst als Regattabahn benutzten Strecke mit 26 weiteren Teilnehmerinnen über 500 Meter Freistil. Teodora König belegte in ihrer Altersklasse 50 (AK 50) in einer Zeit von 7:44,78 den ersten Platz. In der offenen Wertung (Wertung aller Teilnehmerinnen ohne Rücksicht auf ihr Alter) bedeutete das für sie den vierten Platz. Dabei fehlten Teodora auf dieser langen Srecke nur zwei Sekunden für die Bronzemedaille. Auch Sofia König wurde in demselben Wettbewerb in Altersklasse 30 Internationale Mittelrheinmeisterin. Sie benötigte 8:54,90, was in der offenen Wertung immerhin noch den elften Platz bedeutete.

Eine Stunde später startete Teodora König über die 2500-Meter-Strecke. In einer Zeit von 38 Minuten und 30 Sekunden und gewann sie in ihrer AK 50 das Rennen ganz eindeutig gegen ihre Konkurentinnen. Einen Tag später ging sie dann noch bei Kälte, aber strahlendem Sonnenschein, über die Fünf-Kilometer-Strecke an den Start. Hier gewann sie in einer Zeit von einer Stunde und 23 Minuten ihre dritte Goldmedaille.

Bevor sich die beiden Schwimmerinnen dem hiesigen Schwimmclub anschlossen, starteten Mutter und Tochter für einen Hagener Schwimmverein. Kontakt zu der Burgstadt bekamen sie durch ihre Teilnahme bei den Schwimmveranstaltungen des SC „Gut Naß“ im Dahler Freibad. „Uns gefällt es bei euch so gut, dass wir künftig für Altena starten möchten,“ so Teodora König. So geschehen. Für die heimischen Senioren sind nun beide eine enorme Verstärkung. Nachdem die Masters des SC „Gut Naß“ besonders in den Staffelwettbewerben über viele Jahre sehr erfolgreich waren, könnten nun auch die Frauen des Clubs bald überregional wieder auf sich aufmerksam machen.

Schon am 8. und 9. September gehen Mutter und Tochter König mit weiteren „Gut Naß“-Aktiven wieder bei einem Freiwasserschwimmen in einem offenen See an den Start: Im Seebad von Haltern finden die Internationalen NRW-Freiwassermeisterschaften statt. Die anderen Teilnehmer des SC „Gut Naß“ sind Maili Witzel, Melissa Martine de Wall, Sandra Lehr, Lucas Landgraf und Michael Groß. (hl)

Götz Hübenthal war der einzige Schwimmer des SC „Gut Naß“ Altena, der für seinen Verein am Hochsauerlandschwimmfest des SSV Meschede teilgenommen hat. Unter 478 Schimmerinnen und Schwimmern aus 26 Vereinen, die mehr als 2300 Starts absolvierten, war er zugleich der älteste Aktive und startete in der Altersklasse (AK) 1999 und älter. Der Altenaer stieg viermal auf den Startblock. Mit seinen besten Leistungen kam auf einen zweiten und sechsten Platz. Dazu landete er noch in den zwei weiteren Wettbewerben auf Rang acht und zehn.

Die Silbermedaille holte sich der Burgstätter über 200m Lagen in seiner Altersklasse in der Zeit von 3:30,19 Min. Hübenthal war erfreut darüber, dass er mit dieser Zeit um 2,5 Sekunden schneller war, als noch vor wenigen Wochen bei den NRW-Meisterschaften in Kamen.

Die anderen Wettkämpfe bestritt Götz Hübenthal am letzten Wochende in Meschede ausschließlich auf der Bruststrecke und zwar über 50m, 100m und 200m. Hier erwies es sich einmal mehr, dass er sich auf der längeren Strecke am wohlsten fühlt und auch da seine besten Leistungen erzielt. Denn die Urkunde für seinen 6. Platz erhielt Hübenthal für den Wettbewerb von 200m Brust mit einer Zeit von 3:36,03 Min.

Nun freut sich der Altenaer schon auf das Internationale Schwimmfest in Werdohl, wo er mit anderen Vereinskameraden vom SC „Gut Naß“ am 1. und 2. September die Freiwassersaison beendet wird. (hl)

Gut Nass Trio erfolgreich in Neuenrade. Drei Aktive aus dem Jugendteam des SC Gut Nass Altena starteten am vergangenen Sonntag beim 33. Jahrgangsschwimmfest des TuS Neuenrade. Dabei wurden auf den 50m Strecken neben der Jahrgangswertung auch die Kreismeisterschaften des Märkischen Kreises ausgetragen. Insgesamt drei Medaillen konnte das kleine Team um die Jugendtrainerinnen Gerhild de Wall und Sandra Lehr und Betreuerin Sina Schmidt bei den Kreismeisterschaften mit nach Hause nehmen. In den Jahrgangswertungen gelang es dem Team insgesamt sieben Platzierungen auf dem Siegerpodest zu erreichen. Bei den insgesamt 11 Starts konnten sogar fünf neue persönliche Bestzeiten mit teils erheblichen Steigerungen erzielt werden, was das Trainer und Betreuerteam sichtlich mit Stolz erfüllte. Aber auch auf diesen Erfolgen ruht sich das Gut Nass Team nicht aus, denn schon am Montag geht das Training wie gewohnt weiter.

Die Leistungen der Schwimmer im Einzelnen:

  • Jana Cappellacci (Jg. 2001) erreichte auf den 50m Brust und jeweils Platz 4 in der Jahrgangswertung und der Kreiswertung. Auf den 100m Freistil wurde sie im Jahrgang Zweite. In der Rückenlage konnte sie sich auf der 50m Strecke um knapp 3 Sekunden steigern und erhielt Bronze in der Kreiswertung und wurde auch Jahrgangsdritte. Auf den 100m Rücken steigerte sie sich sogar um fast 9 Sekunden und wurde Erste in ihrem Jahrgang.
  • Michael Groß (Jg.2001) erzielte auf den 50m Brust in der Kreis- und Jahrgangswertung Platz 5 und auf den 50m Schmetterling jeweils Platz 4. Auf den 100m Brust wurde er in der Jahrgangswertung Zweiter und auf 100m Freistil mit einer um fast 6 Sekunden schnelleren Zeit ebenfalls Zweiter. Die 50m Rücken konnte er ebenfalls um einige Hundertstel schneller absolvieren als zuvor, hier reichte es in beiden Wertungen für Platz 4.
  • Melissa de Wall (Jg. 1999) wurde sowohl im Jahrgang als auch in der Kreiswertung Zweite auf 50m Schmetterling. Auf den 50m Freistil wurde sie ebenfalls Jahrgangszweite, was in der Kreiswertung noch für eine Bronzemedaille reichte.

Waren es in lang zurückliegender Zeit so bekannte Mannschaften wie die SG Bochum-Wattenscheid, SG Hansa Dortmund und SG Siegen, die beim Jahrgangangsschwimmen des SC „Gut Naß“ dem Mannschaftssieg errangen, so dominiert in jüngster Zeit ein Team aus dem näheren Bereich bei dem Wettkämpfen im Dahler Freibad: Die Aktiven von Wassersport Iserlohn konnten auch in diesem Jahr die Trophäe für den Gesamtsieg mit in die Waldstadt nehmen. Dabei ist ihre Dominanz bei der Veranstaltung mindestens genauso groß, wie die der einst in Altena startenden Vereine aus dem Ruhrgebiet und dem Siegerland.

Wer im Dahler Freibad als Mannschaft gewinnen will, muss neben guten Sportlern in seiner Mannschaft mit einem großen Aufgebot anreisen. Und das tun die Iserlohner. Mit 277 Starts schickten sie weit mehr als doppelt sowie Wettkämpfer in die Rennen, wie zum Beispiel der zweitplatzierte Schwimmverein, der SV Plettenberg (109 Starts). Den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte dann schließlich doch mit der SVg Bottrop wieder ein Verein aus dem Ruhrgebiet.

Gastgeber „Gut Naß“ Altena, der in den zurückliegenden Jahren sogar auch schon einmal Gesamtsieger wurde, kann mit seiner kleinen Mannschaft (69 Starts) jetzt aber in diesem Feld nicht mehr mithalten. So war sein 7. Platz am Sonntag durchaus mehr als nur ein Achtungserfolg für die meist aus Nachwuchs bestehende Mannschaft. Die Leistung ihrer Schützlinge wurde von den beiden Trainerinnen Sandra Lehr und Gerhild de Wall entsprechend gewürdigt. Mit seiner Teilnahme am 43. Jahrgangsschwimmen zeigte die SSG Altena (14 Meldungen) erneut ihre Verbundenheit zu ihrem Nachbarschwimmverein „Gut Naß“ und vor allem zu der Wettkampfstätte, dem Dahler Freibad.

Mit den 1400 Starts auf fünf Startbahnen kam der Ausrichter nahezu an die Grenze des Machbaren. Die Abwicklung der Veranstaltung war nur durch die straffe Organisation möglich. Hier hatte das Kampfgericht Höchstleistungen zu vollbringen. So hatte die Sprecherin Petra Groß ununterbrochen 15 Stunden lang die Schwimmerinnen und Schwimmer aufzurufen und an den Start zu schicken. Eine Leistung, die ihr das Lob des Hauptschiedsrichters einbrachte, zumal sie diese Aufgabe zum ersten Mal übernommen hatte. Ebenso große Anerkennung für das gesamte Team, das zum Protokoll gehörte.

Kann man sich für Schwimmer bei einer Freiwasserveranstaltung mehr wünschen als Temperaturen um 30 Grad? Die herrschten nahe zu an den beiden Wettkampftagen. Ein Glück nur, dass die angekündigten Unwetter ausblieben. Das kurze Gewitter am Samstag verzögerte den Ablauf nur unwesentlich, und am Sonntag blieb es förmlich trocken.

Hier die Ergebnisse der Mannschaftswertung bis zum zehnten Platz:

  1. SG Wassersport Iserlohn (1773 Punkte), 2. SV Plettenberg (820), SGv 3. Bottrop (633), 4. Wasserflöhe Olpe (472), 5. SSV Meschede (373), 6. SV 08 Werdohl (363), 7. SC „Gut Naß“ Altena (334), 8. SF Drolshagen ((306), 9. TSV Radevormwald (291), 10. Wasserfreunde Finnentrop 286).

Am letzten Wochenende, dem 9. und 10. Juni 2018, war das Freibad in Dahle kaum wiederzuerkennen. Die Freizeit- und Sportstätte glich mit ihren zahlreichen Zelten auf den Wiesen einem Campingplatz. In den Zelten nächtigten zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer, die am 43. Jahrgangsschwimmen des SC „Gut Naß“ teilnahmen. Mit 1400 Starts, die von 23 Vereinen gemeldet worden waren, war es die größte rein schwimmsportliche Veranstaltung, die je im Dahler Freibad abgehalten wurde. Mit dieser Menge knüpft „Gut Naß“ an die Zahlen an, die er viele Jahre zuvor im Freibad Linscheider Bach verzeichnete. Damit scheint der Altenaer Schwimmklub nun endgültig im Stadtteil Dahle angekommen zu sein. „Wir kommen gerne zu euch in das Dahler Bad“, war immer wieder von den Vereinen zu hören, die schon länger dem Ausrichter die Treue halten.

Die überaus gute Resonanz für den Wettkampf am Samstag und Sonntag war schließlich auch eine Bestätigung für den neuen Vorsitzenden Jörg Beckmann, dass er mit seinem Team auf dem richtigen Weg ist und weiter an dieser Art der Wettkämpfe, die von „Gut Naß“ bereits im Jahr 1972 eingeführt wurden, festhält. Was die Gastvereine an der Veranstaltung neben der sportlichen Ausrichtung noch schätzen, sind die Angebote in der Budenstadt, die ebenso im Freibad aufgebaut war. Hier zeichnet Geräte- und Organisationswart Harald Groß jedes Mal verantwortlich. Drei Tage lang war er mit seinen Helfern beschäftigt, alles herzurichten.

An den beiden Veranstaltungstagen sorgten 40 Mitglieder, Eltern der Schwimmer und schließlich die Sportler selbst dafür, dass bei der Durchführung der Wettkämpfe und an den Ständen alles reibungslos lief. Da gab es Club-Mitglieder, die hatten bis zu fünf Personen aus ihrer Familie im Einsatz. Die Aktiven selbst halfen zwischen ihrem sportlichen Einsatz überall da, wo es nötig war. Trotzdem, mit der hohen Zahl von Teilnehmern ist „Gut Naß“ an der Grenze angekommen, an der die Durchführung einer solchen Mammutveranstaltung noch möglich ist. „Was machen wir bloß, wenn im nächsten Jahr noch mehr Vereine zu uns kommen“? fragte sich Harald Groß.

Die Stadt Altena zeigte sich am Sonntagmittag präsent. Auf Anregung von „Gut Naß“ hatte sie die Fledermaus „Burghard“ ins Dahler Freibad geschickt. Burghard machte auf den Erlebnisaufzug aufmerksam . Und der Märkische Kreis trug mit der Bereitstellung von Spielgeräten bei. Glücklicher Weise traf die Unwettervorhersage für den heimischen Bereich nicht zu, so dass die Schwimmer über Nacht in den Zelten bleiben konnten und nicht in die für den Ernstfall vorsorglich reservierte Turnhalle der Dahler Grundschule wechseln mussten.

Im Sportgeschehen schälte sich als bester Verein  die SG Wassersport Iserlohn heraus. Die Waldstädter holten sich den Mannschaftspokal. Unter den 23 Vereinen waren die SSG Altena mit einer kleinen Teilnehmerzahl und Ausrichter „Gut Naß“, der in der Gesamtwertung auf dem 7. Platz landete, vertreten. (hl)